Marcothon 2016

Nach den positiven Erfahrungen in 2015 habe ich auch heuer wieder am #Marcothon teilgenommen. Ich sehe im Streak Running im Dezember die Möglichkeit gleich eine gute Grundlage für die neue Saison zu legen. Es gibt dabei aber zu beachten, dass die Belastung nicht zu intensiv gewählt wird und das tägliche Laufen nicht zu viel Energie benötigt.

Auch in diesem Jahr war aller Anfang schwer. Eine starke Erkältung hatte sich am 30.11.  wieder einmal in meinem Körper eingenistet und so stellte sich die Frage, ob ich überhaupt am Marcothon 2016 teilnehmen kann. Nach hartem inneren Kampf und der Konsultation meiner persönlichen Gesundheitsberaterin habe ich mich entschlossen trotz Verkühlung mit dem Marcothon zu beginnen. Die erste Woche war ich daher sehr minimalistisch unterwegs (4,8 – 6,3km). Weiterlesen

Mein Laufjahr 2017

2017

Das Laufjahr 2017 sollte aus meiner Sicht nahtlos an das Jahr 2016 anschließen.  Mein größtes Ziel im neuen Jahr ist die Qualifikation für den Boston Marathon 2018.  Für einen sicheren Startplatz brauche ich eine Zeit von 3:12:00. Das sollte auch machbar sein, wenn ich von Verletzungen verschont bleibe und das Training konsequent umsetzen kann.

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Testbericht Saucony Kinvara 7

saucony_kinvaraAuf der Suche nach einem neuen Laufschuh für lange Läufe – den ich noch nicht kenne-  wurde ich auf den Saucony Kinvara 7 aufmerksam.  Gunter vom #teamultrakitty ist neben anderen Kollegen ein großer Fan dieses Schuhs. Jetzt werden einige von Euch aufspringen und mir sagen, dass das Einsatzgebiet des Kinvara alles andere als der Longjog sei. Auch der Laufschuhverkäufer verzog alle Gesichtshälften, als ich ihm von meinem Vorhaben erzählte. Nach einer Videoanalyse im Laufschuhladen bekam ich dann doch die Freigabe und kann Euch nun einen Testbericht zur Verfügung stellen.

Saucony sieht die Vorteile des Modells in der sockenähnlichen Passform sowie im komfortablen und reaktiven Laufgefühl. Somit eignet sich der Schuh ideal für schnelle Trainingseinheiten. Neu am Saucony Kinvara 7 ist die Everun-Dämpfungstechnologie. Sie fängt vor allem im Fersenbereich die auf den Fuß wirkenden Stoßkräfte ab. Weiterlesen

Testbericht: Adidas Adizero Adios 3 Boost

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Der Adidas Adizero Adios 3 Boost ist mein neuester Laufschuh. Er ist ein leichter, neutraler Laufschuh für Intervalle, Tempodauerläufe und Wettkämpfe.

Adidas beschreibt das Modell wie folgt:

  • Gewicht: 230 g (Größe 42 2/3)
  • boost™ Zwischensohle für höchste Energierückgabe durch tausende von Kapseln, die bei jedem Schritt Energie speichern und freisetzen
  • Obermaterial aus offenporigem Mesh für maximale Atmungsaktivität; Synthetik-Overlays für mehr Strapazierfähigkeit und gute Stützung
  • Futter aus Coolever-Mesh für ein optimales Feuchtigkeits- und Temperaturmanagement durch Luftaustausch; TORSION® SYSTEM ermöglicht eine optimierte Bewegungsfreiheit von Rück- zu Vorfuß
  • ADIWEAR™ Außensohle für ein Höchstmaß an Strapazierfähigkeit; Außensohle aus Continental™ Gummi für optimalen Grip bei allen Bedingungen
  • Rückfußhöhe: 27 mm, Vorfußhöhe: 18 mm, Sprengung: 9 mm

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Ziellos in den 3 Stunden Plan

sub3clubstopwtchNach dem erfolgreichen Rennsteiglauf hat sich etwas der Schlendrian in meine Laufplanung eingeschlichen. In meinem Bericht zur Laufplanung 2016 habe ich vollmundig angekündigt, dass das zweite Halbjahr im Fokus der Tempohärte steht. Doch nach einer dreiwöchigen Regeneration nach dem Rennsteiglauf bin ich leider nicht richtig auf Touren gekommen. Die Ausreden wurden immer mehr. Oftmals schaffte ich nur 2 bis 3 Trainingseinheiten und rund 40 Kilometer pro Woche. Zusätzlich verlief das Training sehr unstrukturiert und defokussiert. Ich fühlte mich geistig müde und die Motivation war nicht vorhanden.  So war es natürlich wenig verwunderlich, dass das Tempotraining auch nicht klappen wollte. Bei der Adidasrunners City Night in Berlin lief ich eine enttäuschende Zeit von 41:41. In jedem 10km Wettkampf-Training bin ich in diesem Jahr schneller gelaufen.  Ich schob das Ergebnis auf das intensive Training im Frühjahr. Doch meine Community auf Twitter und Facebook, allen voran ein Pingu aka Vienna Running, wollte eine so einfache Begründung nicht gelten lassen.

Ich gab mir schlussendlich einen Ruck und öffnete das heilige Buch: Steffny. Zielzeit 3:00. Vor vier Wochen bin ich in den Plan eingestiegen und seitdem geht es wieder aufwärts. Auch wenn ich ein 10km Training (Zielzeit 40:00) abbrechen musste, habe ich rasch wieder meine Form gefunden. Es geht halt nichts über einen strukturierten Plan :-).

Einen Marathon unter 3:00 Stunden zu laufen wäre eine super Sache. Druck mache ich mir aber keinen. Ich bin schon viel weiter gekommen,  als ich nach dem ersten Marathon gedacht habe. Auf dem Erreichten werde ich mich nicht ausruhen, sondern weiter konsequent an meinen läuferischen Fähigkeiten arbeiten.  Aus diesem Grund habe ich auch den 3:00 Stunden Plan gewählt. Mein Körper soll einen neuen Reiz bekommen. Ob ich die 3 Stunden im Frühjahr 2017 schaffe, kann ich heute noch nicht sagen. Dies ist mir auch nicht so wichtig. Ich will mich dieser Zeit wenigstens annähern und meine persönliche Bestzeit von 3:09 brechen. Denn mein wahres Ziel heißt: Boston Marathon 2018.  Meine Teilnahme wäre mit einer Zeit von 3:12 gesichert. Das wird dann der Plan B für den Marathon im Frühjahr.  Bis dahin heißt es aber gut trainieren und gesund bleiben.

Keep on running!