Mein Laufjahr 2014

Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu und somit drängt sich natürlich ein Rückblick auf die läuferischen Ereignisse in 2014 auf. 

Im Dezember 2013 habe ich bereits ein intensives Laufjahr 2014 prophezeit. Und ich sollte Recht behalten. In 2014 bin ich mehr als 3.500km gelaufen: das entspricht einer Entfernung (Luftlinie) von Wien nach Teheran mit einer kleinen 300km Schleife :-). Das kann sich für meine Verhältnisse durchaus sehen lassen.

Das Frühjahr 2014 stand ganz im Zeichen der #road2comrades. Das Training war geprägt von vielen langsamen Läufen. In den ersten vier Monaten des Jahres 2014 wurde der Grundstein für das gute Ergebnis bei den Jahreskilometern gelegt. Als Vorbereitung absolvierte ich im Training den Oberelbemarathon und das Projekt #videnbratislava (Lauf von Wien – Bratislava) wurde umgesetzt. Es war der Einstieg in die Ultraszene und es machte wirklich großen Spaß. Ich genoss es die Kilometer zu fressen und im gemütlichen 5:30 – 06:00 Pace durch die Gegend zu laufen. Noch nie hat mir das Training so viel Spaß gemacht. Einen großen Anteil daran hatten vor allem auch meine Lauffreunde. Damit ein großer Dank an Basti, Geordi, Gunter, Schurli und alle anderen Kollegen, mit denen ich 2014 laufen durfte. Ohne Euch wäre das Laufjahr sicher nicht so wunderbar geworden. Und am 1.Juni 2014 war es dann so weit. Ich stand an der Startlinie des Comrades Marathon.  Es sollte ein unvergessliches Rennen werden. 16.000 Läufer, ein unbeschreiblich schönes Land und herzerwärmende Einheimische. Es ist sehr schwer die Gefühle zu beschreiben, als ich nach 9:14 Stunden die Ziellinie überquerte. Die Reise zum Ziel hat mich geprägt und war ein großer Kampf mit dem Körper und der Psyche. Ich bin sehr stolz auf diesen Wettkampf, obwohl das Zeitziel von 9 Stunden verfehlt wurde.

Mit den Endorphinen aus diesem Wettkampf startete die Vorbereitung auf den Berlin Marathon. Meine Grundlagenausdauer war durch das Ultratraining nochmals gestärkt worden. Somit sollte einer neuen PB im Marathon nichts mehr im Weg stehen. Leider war die Berlin Vorbereitung das komplette Gegenteil zum Ultratraining. Ich musste hart arbeiten, um die Trainingsplanziele zu erreichen. Ich hatte mich leider verspekuliert. Zu diesem Zeitpunkt wollte ich das noch nicht wahr haben. Mein Körper war auf Ultralaufen und langsames Laufen eingestellt. Die Tempoarbeit in der Vorbereitung kam leider zu spät. Und so erlebte ich mein Waterloo in Berlin. Ich hoffe die richtigen Lehren aus dieser Niederlage zu ziehen, um dann im nächsten Jahr die neue PB zu erzielen.

Zusammenfassend blicke ich auf ein ereignisreiches Laufjahr 2014 zurück. Das Ultratraining hat- auch dank meiner Lauffreude – sehr viel Spaß gemacht. Das Ultrafeeling hat mich gepackt. Der Comrades war sicher nicht mein letzter Ultralauf. Die Freude wird auch durch meine TOP3 Lauffotos aus 2014 ausgedrückt:

Platz 3 – Start Comrades Marathon

Start

 

Platz 2: #videnbratislava

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Platz 1 Comrades Marathon

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8 Gedanken zu “Mein Laufjahr 2014

    • Vielen Dank für deine netten Wünsche! Das Laufjahr 2014 hat sehr viel Spaß gemacht und die Leistungen konnten sich auch sehen lassen. Ich hoffe, dass es 2015 ähnlich gut läuft und dann werden wir sehen, wie viele Kilometer dann am Ende absolviert wurden. Was sind deine Highlights für 2015?

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  1. Hallo Peter,
    der Comrades muss wirklich ein tolles Erlebnis sein – sicher zu Recht Dein Highlight des Jahres 2014! Anerkennung für viele viele Laufkilometer. Unser Motto ist: auch der Weg ist das Ziel, also zählen nicht nur die Rennen, sondern auch die schönen Trainingskilometer 🙂
    Frohe Festtage und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015
    Anette und Iwan

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  2. Waterloo hin oder her – so ein Laufjahr (mit so vielen KM) muss man erstmal hinlegen. Vor allem Deine (und Eure) Ultraabendteuer bringen mich auf Twitter jedes mal wieder zum staunen.
    Schöne Feiertage, einen guten Rutsch und auf ein neues tolles Sportjahr 2015… vor allem das #bph dann 2015 wahr wird 😉

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