Von der Hölle in den Himmel: Der #marcothon 2015

Im Dezember habe ich erstmalig am #marcothon teilgenommen.  Am Beginn war ich sehr skeptisch, wie sich Streak Running und die Vorbereitung auf einen Ultra Marathon vereinen lassen. Ich habe die Antwort gefunden.

Doch mein #marcothon war bereits nach dem ersten Tag fast beendet. Bei einem Lauf mit #boostvienna hatte ich leider eine kleine Absperrung in der Nacht übersehen und mir eine schwere Prellung oberhalb des Knies durch den Sturz zugezogen.  Der Lauf über 5km am folgenden Tag war mit großen Schmerzen verbunden. Das Ende nahte also bevor der #marcothon überhaupt richtig begonnen hatte. Doch am nächsten Tag gab es bereits erste Fortschritte. Die Schmerzen waren geringer und der Kampfmodus war aktiviert. So leicht wollte ich mich nicht geschlagen geben. Es folgten 4 Tage im Minimalmodus von 5 Kilometern. Mit jedem Tag war eine Besserung erkennbar. Am Ende der ersten Woche folgte dann wieder ein Lauf über 10 Kilometer. In der zweiten Woche startete der offizielle Trainingsplan für #rodgau50 . Es folgten TDL über 15km in 4:25 Pace, 15 Kilometer nach der Weihnachtsfeier in 5:07 und 30 Kilometer in 5:17 Pace. Es war die Hölle. Ich war müde und erschöpft. Und mein Körper rächte sich mit einer Verkühlung. Somit folgten in der dritten Woche wieder 6 Tage mit Läufen zwischen 5 und 12 Kilometer. Die vierte Woche sollte besser werden. Ich konnte wieder in den Trainingsplan einsteigen und viele qualitative Einheiten absolvieren. 111 Wochenkilometer waren das Resultat. Zusätzlich erfreute ich mich auch daran, dass der Körper plötzlich am Streak Running Gefallen gefunden hat. Die Herzfrequenzwerte wurden immer besser und ermutigender. Auch nach harten Einheiten am Vortag konnten die Einheiten am nächsten Tag ohne körperliche Probleme absolviert werden. Der Dezember endete mit einem 15km TDL in 4:32 und einem 11km Dauerlauf. In Summe stehen 357 km beim #marcothon. Durch die Verletzung und die Verkühlung sind nicht mehr Kilometer zusammen gekommen.

Was habe ich aus dem #marcothon gelernt?

Der Körper braucht einfach Zeit, um sich auf neue Reize einzustellen. Ich war am Ende überrascht, wie gut er das tägliche Laufen aufgenommen und verarbeitet hat. Ich fühlte mich sehr fit, auch nach intensiven und harten Einheiten. Auch die Vereinbarkeit mit dem Ultratraining hat sehr gut funktioniert. An den Regenerationstagen habe ich immer nur sehr kurze (5-7km) und langsame Läufe gemacht.

Marcothon2015

Und nächstes Jahr wieder #marcothon?

Das kann ich heute noch nicht sagen. Der #marcothon hat mir sehr viel Spaß gemacht und hatte auch positive Auswirkungen auf meine Laufleistung. Auf der anderen Seite ist gerade der Dezember mit sehr großem beruflichen Stress verbunden. Der #marcothon hat hier den Stresslevel zusätzlich erhöht. Ach verdammt, natürlich bin ich wieder dabei 🙂

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