Final Countdown – K78

Es gibt kein zurück mehr. Am Samstag, um 07:00 Uhr, werde ich in Davos den Swiss Alpine – K78 mit seinen 2800 Höhenmeter in Angriff nehmen.

Das Streckenprofil sieht wie folgt aus:

Ich hatte mir den Beck 100km in 09:45 Stunden als Trainingsplan zurecht gelegt. Die Vorbereitung verlief jedoch ziemlich ambivalent.

Der Beginn war sehr schwierig, und ich fand nur sehr langsam in die Spur. Der Ursprung des Problems geht auf die Jahresplanung 2017 zurück. Neben dem Jahreshighlight Hamburg Marathon habe ich mich bereits frühzeitig im Dezember für den K78 angemeldet. Ich hatte jedoch übersehen, dass ich nach rund 2 Wochen Regeneration bereits wieder in das Training einsteigen sollte.  Nach dem großen Erfolg in Hamburg stellte sich das jedoch schwieriger als gedacht dar. Einerseits war mein Körper noch müde und ausgelaugt vom Marathon bzw. der langen Vorbereitungszeit, andererseits war ich auch mental sehr leer.  Ich spulte die ersten Trainingswochen lustlos herunter.  Laufen machte einfach keinen Spaß. Ich war nicht bereit beim Training ans Limit zu gehen und setzte mich deshalb selbst unter Druck und ärgerte mich über meine eigene Einstellung.  Als Konsequenz hatte ich einen recht brutalen Sturz bei einem Traillauf und brach zwei Longjogs frühzeitig ab. So konnte es nicht weitergehen.

Ich beschloss alle Zeitvorstellungen für den K78 zu streichen und versuchte den Druck von mir selbst zu nehmen. Das ständige Mantra  „Schneller – Weiter – Höher“ nahm mir die Lust am Laufen. Der Ultraberglauf im Kanton Graubünden soll mir Spaß machen.

Diese Entscheidungen haben mir geholfen wieder in die Spur zu finden. Ab diesem Zeitpunkt war plötzlich der Spaß am Training wieder zurück.  Die nächsten Wochen habe ich sehr gut trainiert und jeweils mehr als 100km pro Woche abgespult. Der lange Lauf wurde meistens mit rund 800 – 1200 Höhenmeter ergänzt.  Der Schneeberg wurde auch einmal bezwungen.

Ich fühle mich trotz des nicht ganz optimalen Trainings recht gut vorbereitet für den Lauf.  Es wäre natürlich nützlich gewesen, dass ich noch den einen oder anderen Berglauf mehr absolviere. Das war jedoch aus diversen Gründen nicht möglich.

Davos, ich komme mit viel Freude im Gepäck! 

 

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