Testbericht: Adidas Terrex Agravic Speed

Der Herbst ist deutlich spürbar: die Temperaturen sinken und die Blätter der Bäume haben sich in schöne gelbliche und rötliche Töne verfärbt. Herbstzeit ist natürlich auch Trailzeit. Daher ist es an der Zeit meine Erfahrungen mit dem Adidas Terrex Agravic Speed , den ich intensiv in der Vorbereitung zum Swiss Alpine K78 getestet habe, zu teilen.

Der Hersteller beschreibt die Eigenschaften des Trailschuhs wie folgt:

  • Obermaterial aus Ripstop und Mesh für hervorragende Atmungsaktivität und Strapazierfähigkeit
  • Sockenähnliche Konstruktion für einen passgenauen Sitz
  • Schaft und Zunge aus perforiertem EVA mit Mesh-Überzug für Atmungsaktivität und Komfort
  • Leichte EVA-Zwischensohle für langfristige Dämpfung
  • Gummiaußensohle mit Aussparungen für ein geringeres Gewicht
  • Continental™ Gummi für überragenden Grip, auch bei Nässe
  • Gewicht: 255 g ( Größe 42 2/3)

Der erste Eindruck

Der Terrex Agravic Speed macht einen sehr schlanken ersten Eindruck. Das bestätigt sich auch, als ich den Schuh in die Hand nehme. Er ist wesentlich leichter als mein bisherigen Trailschuh, der Salomon Speed Cross. Der Schuh wiegt gerade einmal 252 Gramm in meiner Größe 41,5. Es ist bereits am ersten Blick ersichtlich, dass der Terrex Agravic Speed auf Geschwindigkeit ausgerichtet ist. Es wurde auf zusätzliche Stützung im Fersenbereich und auf dickes Material rund um den Schuh verzichtet.

Passform

Der Trailschuh von Adidas überzeugt aber nicht nur durch das Gewicht, sonder auch durch den Tragekomfort. Das liegt vor allem an der sockenähnlichen Konstruktion, wodurch sich der Schuh sehr angenehm an den Fuß anpasst. Dazu trägt auch das dehnbare Obermaterial bei. Im Zehenbereich gibt es für meinen Fuß genügend Platz. Viel besser kann ein Trailschuh nicht sitzen.

Praxistest

Ich kann es gleich vorweg nehmen: der Adidas Terrex Agravic Speed hat mich ebenfalls im Praxistest überzeugt. Der Schuh bietet auf den Trails auf unterschiedlichen Terrains (Waldboden, alpines Gelände mit Felsgeröll, etc.) sowohl bei trockenen als auch bei nassen Bedingungen einen sehr guten Grip. Durch sein geringes Gewicht ist der Schuh sehr dynamisch zu laufen und punktet mit einem guten Abrollverhalten,  seiner Flexibilität und Dynamik während des Laufens. Der Terrex Agravic Speed schützt den Fuß auch bei scharfkantigen Untergründen.

Der Trailschuh von Adidas lässt sich problemlos über längere Distanzen tragen und bietet dabei eine sehr gute Balance zwischen Dynamik und guter Dämpfung.
Ebenso auf Asphalt macht der Terrex Agravic Speed eine gute Figur. Das liegt vor allem daran, dass die Stollen der Außensohle nicht so hoch sind wie bei anderen Trailschuhen.  Beim Laufen auf Asphalt merkt man vor allem nach längeren Distanzen aber trotzdem,  dass der Schuh für diesen Untergrund nicht konzipiert wurde.

Fazit

Der Terrex Agravic Speed hat mich durch seine tolle Passform, seine Leichtigkeit, seine Dynamik und seinen Grip auf unterschiedlichen Terrain absolut überzeugt. Der Schuh eignet sich hervorragend als Wettkampfschuh und kann auch für längere Distanzen eingesetzt werden.  Läufer mit breiten Füßen, die sehr viel Stabilität und Schutz um die Füsse benötigen, werden mit dem Schuh weniger Freude haben.

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