Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede (Haruki Murakami)

Beim Besuch eines Buchladens am Flughafen Wien schoss mir ein Buchtitel gleich ins Auge: Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede. Der Autor Haruki Murakami war mir zwar nicht bekannt, aber bei so einem Titel konnte ich einfach nicht widerstehen. Und schon wanderte das Buch in meine Einkaufstasche.

Haruki Murakami ist ein japanischer Autor von Romanen und Erzählungen. Seine Bücher erhielten zahlreiche Literaturpreise, wurden in rund 40 Sprachen übersetzt und zum Teil als Filme oder Bühnenstücke adaptiert. Der Autor führte darüber hinaus eine Jazzbar in Tokio, betätigte sich als Übersetzer von amerikanischer Literatur und hatte vier Jahre lang Gastprofessuren an US-amerikanischen Universitäten inne [Quelle: Wikipedia].

Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede“ ist ein zutiefst persönliches Buch, indem der Autor erzählt, warum er läuft und welche Parallelen es zwischen einem Läufer und einem Schriftsteller gibt. Des Weiteren beschreibt Murakami wie das Laufen ihn verändert hat,  und ihn zu einem besseren Literaten gemacht hat.
Im zweiten Teil des Buchs beschreibt der Japaner seine persönlichen Erlebnisse bei Wettkämpfen wie dem New York City Marathon, Saroma See 100km Ultra Marathon, Athen Marathon und dem Antalya Marathon.

Fazit:

Es handelt sich um ein sehr persönliches Buch des Autors. Es spiegelt wieder, warum er läuft und wie Laufen sein Leben verändert hat. Die Trainingsmethoden von Murakami sind unkonventionell und fern ab von der traditionellen Trainingslehre. Leser, die sich konkrete Trainingstipps erwarten, werden von diesem Buch enttäuscht sein. Persönlich war ich jedoch von der Ausdauer, Disziplin und der Willenskraft von Murakami begeistert, der immer wieder mit großen körperlichen Problemen in seiner Vorbereitung und während seiner Läufe gekämpft hat. Für Läufer, die zusätzliche Inspiration und keine Trainingstipps suchen, ist „Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede“ absolut empfehlenswert.

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