Rückblick

Das Jahr 2018 ist Geschichte. Und das ist gut so. Es war kein gutes Laufjahr für mich. Es war ein Seuchenjahr. Groß waren meine Ziele im Jänner, klein ist das Erreichte im Dezember. Kein einziger Wettkampf, keine einzige Finisher Medaille. Mit rund 1.600km die geringsten Laufkilometer in meiner Läuferkarriere (2017: 3.672km, 2016: 3.249km, 2015: 3.448km)

Das Jahr 2018 war trotzdem ein wichtiges Jahr für mich. Es hat mich gelehrt, nichts als gegeben zu nehmen, Erfolge noch mehr zu genießen und noch demütiger zu sein. Das letzte Jahr hat mir klar vor Augen geführt, warum ich diesen Sport so liebe und wie wichtig die Bewegung als Ganzes für mein Wohlbefinden auf körperlicher und seelischer Ebene ist. In der Verletzungsphase rücken Pace und Zielzeiten plötzlich ganz weit weg. Im Vordergrund steht das wieder Laufen können, die Pace ist dabei vollkommen nebensächlich. Zusätzlich habe ich mir mit meiner Konsequenz und Verbissenheit im Training neben dem beruflichen auch noch privaten Stress gezüchtet. Ich werde in der Zukunft sanfter zu mir sein und Trainings konsequent, aber flexibler gestalten (Trainingseinheiten am Abend, späterer Start bei Morgenläufen, Tausch von Trainingseinheiten, ….).

Das Jahr 2018 hat mir durch die Verletzung die Möglichkeit gegeben an meinen Schwächen zu arbeiten. Ich habe daher verstärkte Sessions im Bereich Stabi-/Krafttraining und Lauftechnik absolviert. Zusätzlich sind im letzten Jahr auch noch mehr Radkilometer zusammen gekommen. Das ist sicher aber noch ausbaufähig 🙂

Das Jahr 2018 war ein Seuchenjahr und der Kampf zurück. Trotzdem habe ich viel gelernt und mitgenommen. Jetzt muss ich es nur mehr 2019 anwenden 🙂

In diesem Sinne: Prosit 2019


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15 Wochen nach OP wieder gelaufen

Ruhe ist auf diesem Blog  eingekehrt. Normalerweise gibt es im Frühjahr und Sommer viele Berichte über Trainings und Wettkämpfe.  In diesem Jahr herrschte gähnende Leere.  Ich wollte dann doch nicht wöchentlich zu meinem Gesundheitszustand berichten.

15 Wochen nach der OP lief ich erstmalig wieder. Ich war der glücklichste Mensch auf Erden. Ich lebte wieder. Der Schweiß auf meiner Stirn nach dieser Runde erfühlte mich mit Stolz. Ich war wieder ein Sportler. Weiterlesen