Meine 8 Tipps für eine Marathon Bestzeit

Ich verfluchte die Welt: 4:00:07. Acht Sekunden fehlten mir, um den ersten Marathon unter 4 Stunden zu beenden.  Neben der Zeit war ich vor allem über das Wie enttäuscht. Beim ersten Marathon und in der Vorbereitung  habe ich sehr viele Fehler  gemacht.

Am 23.4.2017 durchlaufe ich die Ziellinie des Hamburg Marathons nach 2:57:15.  Meine Freude ist fast nicht in Worte zu fassen. Acht Jahre später habe ich einen Sub3 Marathon geschafft! Weiterlesen

Meine Stadt. Mein Marathon. Meine Bestzeit

Ich mag Hamburg. Die Hansestadt mit seinen rund 1,9 Mio. Einwohnern hat neben dem Hafen und der Elbphilharmonie vor allem auch einen wundervollen Marathon zu bieten.  Das liegt vor allem an der wunderschönen Strecke, dem tollen Publikum und der Tatsache, dass ich hier die blaue Linie laufen kann. In Berlin ist die Strecke zwar flacher, doch in Hamburg kann ich ab Kilometer 2-3 fast Ideallinie laufen. Das spart in Summe rund 200 – 300 Meter am Ende.

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Ready – Set – GO

Der Countdown auf meiner FR630 zeigt es unerbittlich: noch 10 Wochen bis zum Hamburg Marathon 2017 – meinem ersten Saisonhighlight 2017. Am Montag beginnt daher mein Trainingsplan von Steffny mit der Zielzeit 2:59.  Ich habe bereits im Herbst 2016 und beim #marcothon mit dem Trainingsplan gearbeitet, um meinen Körper an die Umfänge und die Tempi im Plan zu gewöhnen. Aus heutiger Sicht gehe ich sehr gut vorbereitet in die nächsten 10 Wochen. Ich habe sehr viele Kilometer abgespult und auch einen großen Teil des Tempo- und Marathonrenntempotrainings erfolgreich absolviert. Ende Jänner merkte ich, dass das intensive Training meine Beine schon recht müde gemacht hat. In dieser Woche habe ich daher eine Reko-Woche eingelegt, um Kraft für die nächsten 10 Wochen zu sammeln. Sorgen bereitet mir noch meine fehlende Schnelligkeit auf den Kurzdistanzen. Die zwei 10km Läufe und der Halbmarathon im Plan werden wohl Aufschluss darüber geben, wie realistisch die Zielzeit von 2:59:59 ist. Kurz vor dem Rennen werde ich entscheiden, ob ich die 3 Stunden attackiere oder eine Sicherheitsvariante wähle. Schließlich ist das primäre Ziel die Qualifikation für den Boston Marathon 2018, wofür ich eine Zeit von 3:12:00 benötige. Auch mit der Sicherheitsvariante möchte ich meine persönliche Bestzeit von 3:09:11 unterbieten. Das sollte auch machbar sein, wenn ich gesund, von Verletzungen verschont bleibe und das Training konsequent umsetzen kann. Das sind auch gleich meine Wünsche an die nächsten 10 Wochen :-).  Ich werde Euch auf den Laufenden halten! Keep on running!

Ziellos in den 3 Stunden Plan

sub3clubstopwtchNach dem erfolgreichen Rennsteiglauf hat sich etwas der Schlendrian in meine Laufplanung eingeschlichen. In meinem Bericht zur Laufplanung 2016 habe ich vollmundig angekündigt, dass das zweite Halbjahr im Fokus der Tempohärte steht. Doch nach einer dreiwöchigen Regeneration nach dem Rennsteiglauf bin ich leider nicht richtig auf Touren gekommen. Die Ausreden wurden immer mehr. Oftmals schaffte ich nur 2 bis 3 Trainingseinheiten und rund 40 Kilometer pro Woche. Zusätzlich verlief das Training sehr unstrukturiert und defokussiert. Ich fühlte mich geistig müde und die Motivation war nicht vorhanden.  So war es natürlich wenig verwunderlich, dass das Tempotraining auch nicht klappen wollte. Bei der Adidasrunners City Night in Berlin lief ich eine enttäuschende Zeit von 41:41. In jedem 10km Wettkampf-Training bin ich in diesem Jahr schneller gelaufen.  Ich schob das Ergebnis auf das intensive Training im Frühjahr. Doch meine Community auf Twitter und Facebook, allen voran ein Pingu aka Vienna Running, wollte eine so einfache Begründung nicht gelten lassen.

Ich gab mir schlussendlich einen Ruck und öffnete das heilige Buch: Steffny. Zielzeit 3:00. Vor vier Wochen bin ich in den Plan eingestiegen und seitdem geht es wieder aufwärts. Auch wenn ich ein 10km Training (Zielzeit 40:00) abbrechen musste, habe ich rasch wieder meine Form gefunden. Es geht halt nichts über einen strukturierten Plan :-).

Einen Marathon unter 3:00 Stunden zu laufen wäre eine super Sache. Druck mache ich mir aber keinen. Ich bin schon viel weiter gekommen,  als ich nach dem ersten Marathon gedacht habe. Auf dem Erreichten werde ich mich nicht ausruhen, sondern weiter konsequent an meinen läuferischen Fähigkeiten arbeiten.  Aus diesem Grund habe ich auch den 3:00 Stunden Plan gewählt. Mein Körper soll einen neuen Reiz bekommen. Ob ich die 3 Stunden im Frühjahr 2017 schaffe, kann ich heute noch nicht sagen. Dies ist mir auch nicht so wichtig. Ich will mich dieser Zeit wenigstens annähern und meine persönliche Bestzeit von 3:09 brechen. Denn mein wahres Ziel heißt: Boston Marathon 2018.  Meine Teilnahme wäre mit einer Zeit von 3:12 gesichert. Das wird dann der Plan B für den Marathon im Frühjahr.  Bis dahin heißt es aber gut trainieren und gesund bleiben.

Keep on running!